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Veröffentlicht: 20.12.2011

Neues aus dem Stadtrat!

Als Stadtratsmitglied der Stadt Ilsenburg, wurde ich auf offener Straße angesprochen, warum wir als SPD-Fraktion im Stadtrat gegen den baldigen Umbau des Rathauses sind und gegen den baldigen Umzug der Tourismus GmbH in Ihre alte Wirkungsstätte am Markt.
Gegen solche Unterstellungen verwahre ich mich auf das energischste.

Richtig hingegen ist, das der Stadtrat mit den Stimmen der CDU-Fraktion beschloss, das Rathaus umzubauen mit einem Kostenaufwand von

500 000€.

Wir als SPD-Fraktion hatten alternativ vorgeschlagen, die Räume zu renovieren und einen behindertengerechten Zugang zu schaffen. Diese Maßnahmen würden ca. 50 000€ kosten.

Desweiteren würde dem Anliegen zahlreicher Ilsenburger die Tourismus GmbH schnellstmöglich wieder im Zentrum anzusiedeln wesentlich schneller Rechnung getragen.

Dies wäre aus unserer Sicht eine sinnvolle Alternative bei der derzeitigen finanziellen Situation. Ein Bauantrag wäre für diese Maßnahme ebenfalls nicht notwendig.

Der erste Bauabschnitt, das ist die erste Etage, kostet allein250 000€.

Es wird einen behindertengerechten Zugang geben und die Tourismus GmbH zieht in die Räume des Bürgerbüros und umgekehrt und das für eine Viertelmillion Euro. Wahrlich eine Meisterleistung, wir geben zu Bedenken, das unser Rathaus noch ein weiteres Stockwerk besitzt, welches ebenfalls renoviert werden muss, sowie auch eine renovierungsbedürftige Fassade.

Wir benötigen für weitere Gewerbeansiedlungen in den nächsten Jahren umfangreiche finanzielle Mittel. Wenn wir das Geld jetzt mit dem nicht notwendigen Rathausumbau verspielen, dann engen wir den finanziellen

Rahmen für weitere Gewerbeansiedlungen ein. Arbeitsplätze haben Vorrang vor einem fantasielosen Umbau des Rathauses.

Pikanterweise hat der Bürgermeister schon ein „Kunsthistorisches Rathausbild“ für sein Büro für ca. 1 000 € gekauft. Das Geld hat er aber dafür noch nicht. Dieses sollen wir als Stadträte im Nachhinein mit dem Haushalt 2o12 genehmigen. Das wiederum ist ein Verstoß gegen die Haushaltsordnung. Da wird die SPD-Fraktion des Ilsenburger Stadtrat Ihre Zustimmung verweigern.

Wir sind der Meinung, das der Bürger davon Kenntnis erhalten sollte um auch zu verstehen warum Parteien oftmals unterschiedlicher Meinung und

Auffassung sind.

Stadtrat R.Römling-Germer

SPD-Fraktion

Veröffentlicht: 20.12.2011

Kurioses aus der Ilsenburger Verwaltung und dem Kloster

Nach der Sommerpause ereigneten sich in jüngster Vergangenheit mal wieder eigenartige Dinge im Bürgermeisterbüro des Ilsenburger Rathauses. Die Eheschließungen von nicht christlichen Paaren in der Klosterkirche werden auf Veranlassung des Bürgermeisters nicht mehr gestattet. Somit hob er eigenmächtig einen Beschluss des Stadtrates auf. Dieses Vorgehen ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Stadträten.

Zur Vorgeschichte ist zu sagen, dass die Klosterkirche Eigentum der Stadt, also Eigentum der Ilsenburger Bürgerinen und Bürgern und nicht wie man vermuten könnte, im Besitz der evangelischen Kirche ist. Aus diesem Grund hatte der damalige Stadtrat beschlossen, den Bürgerinnen und Bürgern, nicht christlichen Glaubens auch in der Klosterkirche die Möglichkeit einzuräumen den Bund fürs Leben standesamtlich zu besiegeln. Somit ging der Wunsch vieler Paare in Erfüllung in einer äußerst schönen Atmosphäre zu heiraten. Ein Nebeneffekt sind zusätzliche Einnahmen für die Stadt. Nun soll das nicht mehr möglich sein, da die Heiratenden und deren Angehörige den Fußboden beschädigen würden. Dabei stellt sich die Frage ob evangelische Füße weniger Schaden auf städtischem Eigentum anrichten oder ob hier einfach traditioneller Konservatismus den konfessionslosen Ilsenburgern einen Gang zum Altar verwehren will. Wer hier noch nicht die Arme über dem Kopf zusammenschlägt, dem vergeht der Morgenkaffee spätestens bei der von Herrn Loeffke (CDU) angebotenen Alternative. Das Refektorium des Klosters, sicher und ohne Zweifel ein schöner Ort für Trauungen, ist Eigentum der Klosterstiftung, in der auch Herr Loeffke (CDU) seit kurzem Kuratoriumsmitglied ist. Erstaunlicherweise handelt es sich bei dem Fußboden im Refektorium um den selben wie in der Ilsenburger Klosterkirche.

Nach den vergangenen Pressemitteilungen der Volksstimme über den Ilsenburger Haushalt und den nicht „rosigen“ Finanzen, bekommt der Kaffeesatz einen besonderen Beigeschmack, wenn hier der Stadt Einnahmen gekürzt und letztlich der Stiftung zugeschoben werden sollen. Unverständlicherweise sollen nun wieder mal die Bürgerinnen und Bürger durch ihre Eheschließungen der Stiftung Einnahmen verschaffen. Da springt einem doch die Frage direkt ins Gesicht was nun eigentlich mit dem Schlosskomplex in Zukunft passieren soll. Nachdem sich der neue Vorsitzende der „fürstlichen“ Stiftung Herr Philipp Fürst zu Stolberg Wernigerode im Stadtrat vorgestellt hatte und mit dem Versprechen ein Nutzungskonzept nach 6 Jahren des Nachdenkens demnächst vorzustellen, ist aus seiner schweigsamen Arbeitsstube nichts mehr zuhören. Die Ilsenburger sind bei der Sanierung des Daches mit immerhin 70.000 € in Vorleistung gegangen und außer den entwendeten Regenwasserrohren ist bisweilen nichts Konkretes passiert.

Der Bürgermeister ist in erster Linie den Ilsenburgern verpflichtet und nicht dem Kuratorium der Klosterstiftung dem er neuerdings angehört.

Florian Fahrtmann

Ratsherr der Stadt Ilsenburg

SPD Ortsvereinsvorsitzender Ilsenburg

Veröffentlicht: 20.12.2011

Trauer und Bestürzung im SPD Ortsverein Ilsenburg

Der SPD Ortsverein Ilsenburg trauert um seinen Freund und stell. Stadtratsvorsitzenden Vinzenz Hoffmann. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Veröffentlicht: 23.11.2010

Stilles Gedenken am Volkstrauertag

Der Volkstrauertag ist seit 1952 ein staatlicher Gedenktag, der an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen erinnern soll. Darum kennzeichnet die Inschrift des Ilsenburger Gedenksteines die Jahre von 1933 bis 1989. Denn auch den Opfern der Herrschaft der SED und deren Organen sind wir es schuldig, dass man sich an sie erinnert und folgende Generationen mahnt, die Fehler der Geschichte nicht zu wiederholen. Aus diesem Grund waren die Mitglieder der Ilsenburger SPD in diesem Jahr auch wieder zum stillen Gedenken anwesend, um einen Kranz als Symbol des Nichtvergessens niederzulegen. Mitglieder aller politischen Organisationen waren zu diesem „stillen Tag“ bereit ihren Beitrag zu leisten, nur bezeichnender Weise die Linkspartei wie immer nicht.

Veröffentlicht: 30.10.2010

Mitgliederversammlung der Ilsenburger SPD

Der SPD-Ortsverein Ilsenburg hat sich am 29.10.2010 um 19.00 Uhr zur Mittgliederversammlung im Hotel Stadt Hamburg getroffen. Anlass war die Erstellung einer neuen Internetseite und die Vorbereitungen auf das Wahljahr 2011 in Sachsen-Anhalt. „Wir wollen unsere Ilsenburger SPD bürgernah und modern durch einen Internetauftritt mit Themen aus Ilsenburg und den Ortsteilen in Zusammenarbeit mit dem Landtagskandidat Dr. Ronald Brachmann und dem SPD-Ortsverein Darlingerode anbieten.“ So der Ortsvereinsvorsitzende Florian Fahrtmann.

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