Ilsenburger SPD gab Startschuss für die Kommunalwahl

Die Ilsenburger SPD traf sich am 13.2.2019, um den Startschuss für die am 26. Mai stattfindende Kommunalwahl zu geben und ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen.

Insgesamt wird die SPD 23 Frauen und Männer ins Rennen um Stadtratsmandate schicken. Darunter sind „alte Hasen“, wie Florian Fahrtmann, Rosemarie Römling-Germer und Michael Hamecher. Erfreulicherweise haben sich aber auch eine ganze Reihe junger Leute aus Ilsenburg, die sich bislang schon an den verschiedensten Stellen für das Gemeinwohl engagieren, gefunden, um nun auf der Liste der SPD auch für den Stadtrat zu kandidieren. Darunter sind Mark Niehoff und Caroline Hartmann (Verein Café am Heizhaus) und Christian Werner (Feuerwehr).

Der SPD Ortsverein hatte im Vorfeld eine „Ausschreibung“ veröffentlicht, um interessierte Bürgerinnen und Bürger für eine Kandidatur zu gewinnen. Diese hatte eine erfreuliche Resonanz. Unter aanderem hat Thorsten Schuster, der Betriebsratsvorsitzende der Hasseröder Brauerei, auf diesen Weg seine Bereitschaft erklärt, auf der SPD-Liste zu kandidieren.
Insgesamt, so Melanie Böttcher, Vorsitzende des Ortsvereins, sei „eine stattliche Liste zustande gekommen, einerseits mit Kandidaten, die Erfahrung in der kommunalpolitischen Arbeit mitbringen, andererseits aber auch mit einer ganzen Reihe neuer Leute, die sich mit Elan, Mut und Leidenschaft im Stadtrat für Bürgerbelange engagieren wollen.
Für die Ortschaftsräte in Darlingerode und Drübeck hat die SPD auf der Versammlung ebenfalls Kandidaten/innen aufgestellt.
Die Zusammenkunft wurde auch genutzt, um sich über Schwerpunkte zu verständigen, welche die Sozialdemokraten in den Mittelpunkt des Kommunalwahlkampfes stellen wollen. Vor allem dass nach dem Willen der derzeitigen Stadtratsmehrheit mit REWE quasi „auf der grünen Wiese“ ein neuer Supermarkt entstehen, die Entwicklung des Einkaufskomplexes in der Stahlwerkstrasse mit Edeka und Aldi-Märkten aber nicht weiterverfolgt werden soll, sieht die Ilsenburger SPD äußerst kritisch und wird das im Kommunalwahlkampf auch deutlich machen.

Schließlich diente der Abend auch dazu, all jenen zu danken, die jahrelang für die SPD gewirkt haben, aber nicht wieder antreten. Allen voran Wilfried Obermüller, mit dem sich in der Tat eine Ära zu Ende neigt (Harzer Volksstimme vom 13.2.2019). Aber auch Ulrich Förster, der viele Jahre die Interessen der Ilsenburger im Kreistag vertreten hat, ist die SPD zu besonderen Dank verpflichtet.

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